5 Tipps für leckeren Kaffee auf Reisen

Ist es überhaupt möglich, auf Reisen genauso leckeren Kaffee zu trinken, wie wir ihn von zu Hause aus der Siebträgermaschine kennen und lieben? Die Antwort ist ja! Es gibt verschiedene Möglichkeiten, unterwegs leckeren Kaffee zuzubereiten. Und sind wir mal ehrlich, könnte man überhaupt von Urlaub sprechen, wenn auf die morgentliche Dosis Koffein verzichtet werden muss? Wenn die Siebträgermaschine also keinen Platz im Koffer findet, müssen Alternativen gesucht werden. Wir zeigen dir in diesem Beitrag 5 hilfreiche Tipps für leckeren Kaffee auf Reisen. 

  1. Halte Ausschau nach guten Cafés 

Die Idee ist simpel. Viele vergessen, dass es auch in anderen Ländern tolle Cafés gibt, die das Kaffeeerlebnis auf Reisen perfekt machen. Vor allem in Ländern wie Italien wirst du Cafés wie Sand am Meer finden, die mindestens genauso leckeren Kaffee anbieten wie den, den wir von zu Hause kennen. Womöglich kannst du dich sogar von anderen Kaffeekulturen inspirieren lassen und lernst neue geschmackliche Komponenten kennen. Also probier’s aus! 

  1. Die richtige Vorbereitung ist besonders wichtig 

Damit du auch, ohne erst ein passendes Cafe suchen zu müssen, auf deinen Reisen leckeren Kaffee genießen kannst, ist die richtige Vorbereitung das A und O. Je nachdem für welche Zubereitungsmethode du dich entscheidest, solltest du dich im Vorfeld darüber informieren, welche Röstart am besten passt. Verwendest du bspw. die Aero Press, empfiehlt es sich, auf helle Röstungen zurückzugreifen. 

Außerdem ist die richtige Lagerung der Bohnen ausschlaggebend, damit sie nicht bereits nach kurzer Zeit ihre Aromen verlieren. Achte auf deiner Reise also darauf, dass du die Bohnen vor Sonnenlicht, Feuchtigkeit, Kälte und anderen Aromen oder Gewürzen schützt. 

Je nachdem wie lange du planst unterwegs zu sein, empfiehlt es sich zudem, den Vorrat unterwegs immer wieder aufzustocken: a) um die Frische der Bohnen zu garantieren und b) nehmen viele Kaffeebohnen auch einfach Platz weg und zusätzlich sind sie auch nicht leicht. 

  1. French Press 

Der absolute Klassiker unter den Kaffee-Zubereitungsarten für unterwegs ist die French Press. Die Zubereitung ist simpel und du bekommst innerhalb kurzer Zeit kräftigen Kaffee für minimum 3 Personen (was natürlich ideal für Reisen mit mehr als zwei Personen ist). Zusätzlich gibt es die French Press bereits ab einem Preis von 10€. Ein Nachteil der French Press ist allerdings, dass sie keine idealen Reisemaße hat. Außerdem sind die Glasvarianten generell zu fragil für Reisen. Die French Press aus Edelstahl wiederum weist eine hohe Stabilität auf und eignet sich entsprechend gut für Reisen. 

  1. Aero Press

Die Aero Press wurde speziell für die mobile Kaffeezubereitung konzipiert und weist zudem eine große Vielseitigkeit auf. Klar ist also, dass sie für leckeren Kaffee auf deinen Reisen sorgen wird. Was die Areo Press so besonders macht, ist, dass sie dem Kaffee feinste Aromen durch das Immersionsprinzip und die Mikro-Filtertechnologie entlockt. Mit der Aero Press kannst du viele Faktoren, die den Kaffeegeschmack beeinflussen, leicht variieren: Mahlgrad, Kaffeemenge, Brühtemperatur und Brühdauer. Bei dieser Zubereitungsart kommst du also dem Genuss des Kaffees aus einer Siebträgermaschine eindeutig am nächsten. Der größte Nachteil der Aero Press ist allerdings, dass sie nur kleine Kaffeemengen zubereitet. Hinzu kommt, dass die Standardversion der Aero Press auf die Verwendung von “Wegwerf-Filtern” angewiesen ist. Letztendlich wirst du merken, dass die Nachteile durch das Ergebnis in der Tasse vertretbar sind. Außerdem gibt es mittlerweile eine Erweiterung der Aero Press namens Prismo, bei der nur ein einziger Filter aus Metall verwendet wird. 

  1. Espressokocher (Bialetti) 

Eine weitere Zubereitungsmöglichkeit ist der Espressokocher, welcher sich perfekt für unterwegs eignet. Wie der Name bereits vermuten lässt, kannst du jedoch ausschließlich Espresso zubereiten. Der klassische Espressokocher besteht aus drei Teilen: Dem Kannenoberteil mit der Gießtülle, dem Kessel für das Wasser und dem Trichtereinsatz. Der Nachteil eines klassischen Espressokochers ist jedoch, dass dieser sehr sehr heiß wird und man immer auf eine Herdplatte oder Feuerstelle angewiesen ist. Ein Wasserkocher reicht nicht aus, um die notwendigen Temperaturen zu erreichen. 

Unser Fazit ist: Selbst wenn man auf Reisen ist, muss nicht auf den geliebten Wachmacher am Morgen verzichtet werde. Im Gegenteil, mit den richtigen Utensilien lässt sich guter Kaffee überall zubereiten. 

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