Café de PARI – Macht Paul Ripke jetzt auch noch Kaffee?

Café de PARI

Auch wenn Paul Ripke schon länger nicht mehr in der Bundesrepublik residiert, ist er aktuell eine der präsentesten Persönlichkeiten Deutschlands. Von der kalifornischen Küste aus startet der sympathische WM-Fotograf Projekt nach Projekt: Sein eigenes Kochmagazin RIPKYTCHEN, das Klamottenlabel PARI und den Top-Podcast “Alle Wege führen nach Ruhm (AWFNR)” mit Joko Winterscheidt. Wir haben unsere Hände an das neueste Erzeugnis des Multitalents aus Heidelberg bekommen: Café de PARI.

Wie jetzt, der Wahl-Kalifornier macht jetzt auch noch Kaffee? Prinzipiell sind Branded Kaffeemarken nicht unüblich und können durchaus qualitativ hochwertig sein. Weil es sich hierbei jedoch quasi um “unsere” Disziplin handelt, ist unsere erste Reaktion auf die Produkteinführung natürlich von gesunder Skepsis geprägt. Im gleichen Moment ist uns klar, dass wir Café de PARI früher oder später testen MÜSSEN. Wir sind stolze Kurpfälzer und verfolgen den Werdegang von Paul Ripke schon seit vielen Jahren – sogar noch vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Deshalb ist es uns ein persönliches Anliegen, den Kaffee des Star-Fotografen auf Herz und Nieren zu prüfen. Konkret werden wir der Frage nachgehen, ob sich Café de PARI für die heilige Siebträgermaschine eignet.

Woher kommt Café de PARI?

Eigentlich steht die Marke PARI für stylische Klamotten mit kalifornischem Vibe. Jedoch ist es Paul Ripke schon immer wichtig, auch private Interessen durch die Brand auszudrücken. Deshalb findet man im Onlineshop neben verschiedenen Kollektionen und Kollaborationen eine dedizierte PARI Bike-Collection – und jetzt eben auch Kaffee. Seit wenigen Tagen gibt es Café de PARI als Medium Dark Roast für Espresso zu kaufen. So far, so good. Geröstet werden die Bohnen übrigens in der Hamburger Kaffeerösterei Carroux. Hierbei handelt es sich um keine überregional bekannte Rösterei, doch Paul Ripke pflegt seit Jahren gute Beziehungen zur Hansestadt, die viele Jahre seine zweite Heimat in Deutschland war. Bei der Verpackung setzt PARI auf ein schlichtes Schwarz, kombiniert mit dem markentypischen Katzen-Logo. Jetzt aber genug Background-Info, lasst uns den Kaffee probieren.

Überzeugt der Kaffee von Paul Ripke auch geschmacklich?

Endlich ist es soweit, wir öffnen die erste Packung. In diesem Moment verbreitet sich ein nussiger Geruch in unserem kleinen Büro, der perfekt zur Weihnachtszeit passt. Wir geben die Bohnen in unsere Eureka Mignon und die zuverlässige Mühle erledigt den Rest. Im Anschluss ist unsere “kleine Hexe” Bezzera Strega gefragt. Wenige Sekunden nachdem der Siebträger gefüllt und eingehängt ist, rinnen die ersten Tropfen des flüssigen Golds auch schon in das Espressoglas. Eine üppige Crema macht schon in diesem Moment Lust auf den ersten Schluck. Geschmacklich überzeugt Café de PARI mit einer schönen Stärke und klaren Kaffee-Aussage. Er schmeckt wie ein klassischer Espresso und erinnert an eine italienische Röstung. Dieser Dark Roast ist nicht besonders fruchtig und kein Specialty Coffee, aber das muss er auch nicht. Café de PARI schmeckt, daran besteht kein Zweifel. Eine leichte Säure wird von süßlichen Mandelnoten und einem Hauch von Haselnuss komplimentiert und macht Lust auf mehr. Café de PARI überzeugt auf ganzer Linie. Ob sich der eigene Kaffee schon bald in die lange Liste der erfolgreichen Projekte von Paul Ripke einreihen wird, bleibt abzuwarten. Zumindest durch unsere Siebträgermaschine ist er definitiv nicht zum letzten Mal geflossen.

Klare Kaufempfehlung! Schaut einmal bei PARI im Onlineshop vorbei und macht euch selbst ein Bild:

–>Cafe de PARI<–

Text von Tim Jaschke

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